Neue Rabattverträge für Arzneimittel


IKK classic erteilt Zuschläge
Neue Rabattverträge für Arzneimittel

Die IKK classic hat 369 neue Arzneimittel-Rabattverträge abgeschlossen. Für IKK-Versicherte bedeutet dies, dass sie ab Januar 2015 in der Apotheke beim Rezepteinlösen ein neues, aber wirkstoffgleiches Medikament erhalten könnten.

Neues Medikament, gleicher Wirkstoff

Bei der IKK classic gesetzlich krankenversicherte Patienten müssen sich darauf einstellen, ab Januar 2015 bei ihrer Rezepteinlösung ein anderes Arzneimittel als bisher vom Apotheker ausgehändigt zu bekommen. Denn die Krankenkasse hat neue Rabattverträge mit den Arzneimittelieferern abgeschlossen.

Seit 2003 können die gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland so genannte Arzneimittel-Rabattverträge mit den Herstellern von Arzneimitteln schließen. Dabei verpflichtet sich die Krankenkasse, über einen festgelegten Zeitraum, ein bestimmtes Arzneimittel von diesem Hersteller zu beziehen. Dieser gewährt der Krankenkasse im Gegenzug bestimmte Rabatte.

Die jetzt abgeschlossenen Rabattverträge der IKK classic treten zum 1. Januar 2015 in Kraft und haben eine Laufzeit von zwei Jahren. Die derzeitigen Arzneimittelausgaben der Kasse  liegen bei 1,7 Milliarden Euro (Apothekenverkaufspreis). Sie sollen durch die Rabattverträge um mehr als 130 Millionen Euro jährlich entlastet werden.

In der Apotheke beraten lassen

Jede Apotheke muss ein von der jeweiligen Krankenkasse vorgesehenes Rabatt-Arzneimittel abgeben – bei gleichem Wirkstoff, gleicher Wirkstärke, gleicher oder als austauschbar festgesetzter Darreichungsform, identischer Packungsgröße und Zulassung für ein gleiches Anwendungsgebiet.

Für viele Patienten ist das Umstellen auf ein neues Medikament jedoch mühsam. Verunsicherte Patienten können sich in der Apotheke beraten lassen. Dr. Rainer Bienfait, der stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes (DAV), erklärt: „Besonders groß kann die Verunsicherung bei chronisch kranken Menschen sein, die ihre Medikamente genau kennen. Persönliches Engagement des Apothekers in Verbindung mit pharmazeutischem Fachwissen ist dann erforderlich, um dem Patienten das Vertrauen in seine Medikation wiederzugeben.“

News

Nitrospray richtig anwenden
Nitrospray richtig anwenden

Bei Brustenge und Herzschmerzen

Wer unter Angina-pectoris-Anfällen leidet, hat meist ein Notfallmedikament als Spray oder Kapsel dabei. Das darin enthaltene Nitrat hilft schnell gegen Brustenge und Herzschmerz. Voraussetzung ist allerdings, dass man es richtig anwendet.   mehr

Dem Testosteron-Abfall entgegen wirken

Mann fährt mit Hund an der Leine auf einem Fahrrad einen See entlang.

Bewegung und Alkoholverzicht

Wechseljahre wie die Frauen haben Männer nicht. Ihr Hormonspiegel sinkt nicht abrupt, sondern nur langsam. Trotzdem leiden viele unter Beschwerden. Und einige wenige benötigen sogar eine Testosteronsubstitution.   mehr

Jedes Nikotinprodukt ist ungesund
Jedes Nikotinprodukt ist ungesund

Von Zigarette bis Beutel

Nikotin gibt es in verschiedensten Formen: Von der klassischen Zigarette über E-Zigaretten bis zum Nikotinbeutel. Doch keine Form ist harmlos.    mehr

Soziale Medien für Kinder verbieten!
Soziale Medien für Kinder verbieten!

Weil sie krank und dumm machen

Soziale Medien machen Kindern und Jugendlichen zunehmend Probleme, warnt ein Kinder- und Jugendarzt. Er fordert deshalb ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre – doch Verbote allein reichen seiner Ansicht nach nicht aus.   mehr

Gehtraining ist Nr. 1 bei pAVK
Gehtraining ist Nr. 1 bei pAVK

Durchblutung verbessern

Bei der „Schaufensterkrankheit“ kann Bewegung die Gehfähigkeit deutlich verbessern. Auch wenn die Beine beim Laufen schmerzen, ist gezieltes Training wichtig. Doch es kommt darauf an, richtig zu trainieren – und Warnzeichen ernst zu nehmen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Mohren-Apotheke
Inhaber Andreas Biebl
Telefon 0961/51 48
Fax 0961/41 89 20
E-Mail info@mohren-apotheke-weiden.de