Das Gehirn isst mit


Hirnaktivität bei Übergewichtigen
Das Gehirn isst mit

Eine fett- und kalorienreiche Ernährung sowie Bewegungsmangel sind bekanntlich die Hauptursachen für Übergewicht und Fettsucht. Doch auch das Gehirn wirkt mit: Die Denkorgane dicker Menschen arbeiten anders als die dünner Menschen, wie Forscher der Universität Tübingen feststellten.

Kein Sättigungsgefühl

An der Studie nahmen 23 schlanke und übergewichtige Menschen teil. Die Tübinger Wissenschaftler untersuchten ihre Gehirne mit Hilfe von bildgebenden Verfahren, wie der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRT). Mit diesen lassen sich Hirnvorgänge in Echtzeit beobachten. Die Forscher zeigten den Studienteilnehmern Bilder von kalorienreichen Nahrungsmitteln und maßen gleichzeitig ihre Gehirnaktivität. Bei den übergewichtigen Probanden war das Vorderhirn besonders aktiv. Dieser Bereich ist für die Verhaltenskontrolle zuständig. Möglicherweise erklärt das, warum viele Übergewichtige weiteressen, auch wenn sie schon satt sind.

Außerdem beobachteten die Forscher, dass das Hormon Insulin im Gehirn der schlanken Teilnehmer stärker wirkte als bei den dicken. Mögliche Folge: Das Sättigungsgefühl setzt bei schlanken Menschen eher ein.

Sein Gehirn im Griff haben

Diese Erkenntnisse helfen möglicherweise dabei, bessere Therapien für Übergewichte und Fettsüchtige zu entwickeln. Betroffene könnten lernen, ihre Hirnaktivität zu kontrollieren und langfristig das natürliche Sättigungsgefühl zurück zu gewinnen.

News

Schlaf schützt das Gehirn
Schlaf schützt das Gehirn

Lernen und Gedächtnis verbessern

Wer regelmäßig gut schläft, tut mehr für seine Gesundheit als viele denken. Erholsamer Schlaf stärkt das Gedächtnis, verbessert das Lernen und könnte sogar das Risiko für Alzheimer senken.   mehr

Sicher plantschen im Garten-Pool
Kleines Mädchen steht am Rand eines Gartenpools und patscht aufs Wasser.  Kleinkinder sollten in der Nähe vor Gartenpools immer beausichtigt werden.

Damit kein Unglück passiert

Planschbecken und Framepools sprießen jetzt im Sommer wie Pilze aus dem Boden. Klar, was gibt es für Kinder Schöneres, als im eigenen Garten im Wasser zu plantschen? Damit kein Unglück passiert, sollten Eltern jedoch einige Sicherheitsaspekte beachten.   mehr

Arzneimittelnebenwirkungen melden
Arzneimittelnebenwirkungen melden

Jeder darf mitmachen!

Die Arzneimittelbehörden und Pharmaindustrie arbeiten ständig daran, Medikamente sicherer zu machen. Doch dafür brauchen sie die Hilfe von Anwender*innen, die Nebenwirkungen melden.   mehr

Rückenschmerzen: Was hilft wirklich?
Rückenschmerzen: Was hilft wirklich?

Oft nur kurzfristige Linderung

Ob Akupunktur, Massagen oder Bewegung - es gibt viele Strategien, die Rückenschmerzen lindern. Aber leider halten viele Effekte scheinbar nur kurzfristig an.   mehr

Kein Magenkrebs durch Langzeit-PPI
Kein Magenkrebs durch Langzeit-PPI

Entwarnung beim Magenschutz

Lange galt die Sorge, dass eine dauerhafte Behandlung mit Protonenpumpenhemmern (PPI) das Risiko für Magenkrebs erhöhen könnte. Eine große aktuelle Studie gibt nun Entwarnung.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Mohren-Apotheke
Inhaber Andreas Biebl
Telefon 0961/51 48
Fax 0961/41 89 20
E-Mail info@mohren-apotheke-weiden.de