Alkoholtabu für Schwangere


Ungeborene trinken mit
Alkoholtabu für Schwangere

Nicht jede Schwangere verzichtet auf Alkohol. In Deutschland sind es 15 Prozent, die während der Schwangerschaft trinken. Das führt dazu, dass Alkohol die häufigste Ursache von Schäden bei Babys ist. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZGA) warnt: Das Ungeborene trinkt mit.
Fehlbildungen und Hirnschäden
Jährlich sind es rund 10.000 Babys, die in Deutschland mit alkoholbedingten Schäden zur Welt kommen. Damit ist der Alkoholkonsum die häufigste Ursache für körperliche und geistige Schäden bei Kindern. „Nach aktuellen wissenschaftlichen Studien trinken mindestens 12 bis 15 Prozent der Frauen während ihrer Schwangerschaft ein- oder mehrmals im Monat Alkohol“, sagt Professor Elisabeth Pott von der BZGA. In etwa 2.000 Fällen führt das so weit, dass das Neugeborene ein fetales Alkoholsyndrom entwickelt: Wachstumsstörungen, Fehlbildungen im Gesicht, eine gestörte geistige Entwicklung. Die restlichen 8.000 betroffenen Babys leiden unter komplexen Hirnfunktionsstörungen – der Alkohol vergiftet das Gehirn.

Dennoch schaffen es viele Frauen nicht, neun Monate lang auf Bier und Wein zu verzichten. Da es aber keine Untergrenze gibt, also keine Alkoholmenge, die als bedenkenlos einzustufen wäre, kommt nur eine komplette Abstinenz in Frage. „Während der Schwangerschaft gilt uneingeschränkt ein absoluter Alkoholverzicht“, sagt Elisabeth Pott.
Beratungsleitfaden hilft

Um die Frauen dabei zu unterstützen, hat die BZGA ein Beratungskonzept entwickelt. Es soll Frauenärzten und Hebammen helfen, besser zu erkennen, ob eine Schwangere sorglos mit Alkohol umgeht. Bei Vorsorgeterminen und Untersuchungen weist der Beratungsleitfaden „Alkoholfrei durch die Schwangerschaft“ auf die Gefahren hin und unterstützt die Fachkräfte dabei, gemeinsam mit den Frauen einen Alkoholverzicht zu erreichen und auch dabei zu bleiben.

News

Warnung vor Tiefkühlbeeren
Warnung vor Tiefkühlbeeren

Keime überleben die Kälte

Tiefkühlbeeren sind lecker und schnell serviert. Doch wer sie direkt aus dem Gefrierfach in Smoothies, Desserts oder andere Speisen gibt, geht ein gesundheitliches Risiko ein: Krankheitserreger können die Kälte überstehen.   mehr

Nitrospray richtig anwenden
Nitrospray richtig anwenden

Bei Brustenge und Herzschmerzen

Wer unter Angina-pectoris-Anfällen leidet, hat meist ein Notfallmedikament als Spray oder Kapsel dabei. Das darin enthaltene Nitrat hilft schnell gegen Brustenge und Herzschmerz. Voraussetzung ist allerdings, dass man es richtig anwendet.   mehr

Dem Testosteron-Abfall entgegen wirken

Mann fährt mit Hund an der Leine auf einem Fahrrad einen See entlang.

Bewegung und Alkoholverzicht

Wechseljahre wie die Frauen haben Männer nicht. Ihr Hormonspiegel sinkt nicht abrupt, sondern nur langsam. Trotzdem leiden viele unter Beschwerden. Und einige wenige benötigen sogar eine Testosteronsubstitution.   mehr

Jedes Nikotinprodukt ist ungesund
Jedes Nikotinprodukt ist ungesund

Von Zigarette bis Beutel

Nikotin gibt es in verschiedensten Formen: Von der klassischen Zigarette über E-Zigaretten bis zum Nikotinbeutel. Doch keine Form ist harmlos.    mehr

Soziale Medien für Kinder verbieten!
Soziale Medien für Kinder verbieten!

Weil sie krank und dumm machen

Soziale Medien machen Kindern und Jugendlichen zunehmend Probleme, warnt ein Kinder- und Jugendarzt. Er fordert deshalb ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre – doch Verbote allein reichen seiner Ansicht nach nicht aus.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Mohren-Apotheke
Inhaber Andreas Biebl
Telefon 0961/51 48
Fax 0961/41 89 20
E-Mail info@mohren-apotheke-weiden.de