Erhöhtes Krebsrisiko bei Diabetes


Früherkennung in Anspruch nehmen
Erhöhtes Krebsrisiko bei Diabetes

Menschen mit Typ-2-Diabetes haben ein erhöhtes Krebsrisiko. Zwei mögliche Ursachen sind Übergewicht und ein dauerhaft erhöhter Insulinspiegel im Blut. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe empfiehlt Menschen mit Typ-2-Diabetes regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen.

Fördert der Blutzucker das Tumorwachstum?

Durch Diabetes Typ 2 ist das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, um 30 Prozent erhöht. Das Risiko an Leberzellkrebs zu erkranken ist sogar mehr als doppelt so hoch wie bei Menschen ohne Diabetes. Auch das Erkrankungsrisiko für Tumoren an Niere, Schilddrüse und Speiseröhre ist im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung deutlich erhöht.

Als Ursache vermuten Forscher das meist bei Diabetes vorliegende Übergewicht sowie ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel. „Bei Typ-2-Diabetes ist häufig aufgrund einer Insulinresistenz der Insulinspiegel über Jahre hinweg zu hoch", erklärt Prof. Dr. med. Thomas Haak, Vorstandsmitglied von diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe. „Hohe Insulinspiegel können bestimmte Rezeptoren aktivieren, die die Zellteilung im Gewebe und so möglicherweise auch das Tumorwachstum fördern.“ Eindeutige Beweise für diese Thesen fehlen jedoch bislang. Inwiefern auch Menschen mit Typ-1-Diabetes ein erhöhtes Krebsrisiko haben, ist unklar.

Gefährliches Bauchfett

Der Zusammenhang zwischen Typ-2-Diabetes, Adipositas und Krebs ist hingegen nachgewiesen: Übergewichtige Menschen mit großem Bauchumfang haben sowohl ein erhöhtes Diabetes- als auch ein erhöhtes Krebsrisiko. Dagegen können sie selbst mit einer Lebensstiloptimierung aktiv werden: „Wer abnimmt, sich regelmäßig bewegt und auf seine Ernährung mit viel Obst und Gemüse achtet, verbessert seinen Stoffwechsel und beugt damit auch der Entstehung von Krebs vor", betont Prof. Haak.

Wichtig ist darüber hinaus, dass Menschen mit Diabetes die angebotenen Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung wahrnehmen. So können Krebserkrankung in einem frühen Stadium erkannt und behandelt werden. Die Überlebenschancen steigen bei früher Therapie deutlich.

News

Gehtraining ist Nr. 1 bei pAVK
Gehtraining ist Nr. 1 bei pAVK

Durchblutung verbessern

Bei der „Schaufensterkrankheit“ kann Bewegung die Gehfähigkeit deutlich verbessern. Auch wenn die Beine beim Laufen schmerzen, ist gezieltes Training wichtig. Doch es kommt darauf an, richtig zu trainieren – und Warnzeichen ernst zu nehmen.   mehr

Tabuthema Harninkontinenz
Tabuthema Harninkontinenz

Peinliche Momente müssen nicht sein

Viele Frauen im mittleren und höheren Alter leiden unter unkontrolliertem Urinverlust, doch kaum eine spricht mit ihrer Ärztin über das Thema. Möglichkeiten zu Vorbeugung und Behandlung der Inkontinenz zeigt der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) auf.   mehr

Hilft Johanniskraut bei Depressionen?
Deprimierter Mann blickt auf eine Pillendose. Wenn Antidepressiva keine Option sind, können Depressive eine Therapie mit Johanniskraut versuchen.

Antidepressivum aus der Natur

Pflanzliche Wirkstoffe sind nicht zu unterschätzen – in einigen Fällen können sie durchaus mit ihren chemischen Verwandten mithalten. So zeigen zum Beispiel Studien mit Johanniskraut, dass der Pflanzenextrakt in einigen Fällen ähnlich gut wie synthetische Antidepressiva hilft.   mehr

Verhütung im Urlaub
Verhütung im Urlaub

Was ist anders?

Urlaub geht oft mit warmen Temperaturen und Zeitverschiebungen einher. Was bedeutet das für die Verhütung?   mehr

Reflux ohne Medikamente eindämmen
Reflux ohne Medikamente eindämmen

Natürlich gegen Sodbrennen

Sodbrennen und saures Aufstoßen sind typische Beschwerden bei Reflux. Protonenpumpenhemmer können dagegen helfen. Doch auch im Alltag lässt sich einiges dagegen tun – von Gewichtsreduktion bis zur richtigen Schlafposition.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Mohren-Apotheke
Inhaber Andreas Biebl
Telefon 0961/51 48
Fax 0961/41 89 20
E-Mail info@mohren-apotheke-weiden.de